Von The Buggs

Hallo!

Schön, dass Ihr es bis hierhin geschafft habt. Ehrlich gesagt, gibt es nicht mehr viele, die Neugier und sogar ernsthaftes Interesse für Bands zeigen, welche mal nicht das Kürzel „DJ“ oder „feat.“ im Namen tragen. Von daher dürft Ihr euch glücklich schätzen, etwas besonderes zu sein und an dem dubiosen, aber dennoch spaßigen Haufen Gemeinschaft, der sich Kultur nennt, teilhabend zu sein. Danke dafür!

Doch genug davon, ganz subtil Sozialkritik und Kulturpessimismus in die Köpfe der Leser zu brennen. Zeit, sich vorzustellen!

Wir, „The Buggs“, das sind die beiden Gitarristen und Sänger Karsten (der sich selber Dylan nennt. Was?….Ihr wisst schon, DER Bob Dylan, der in den 1960ern mit Rock die Welt im Sturm eroberte….doch, bestimmt kennt Ihr ihn, schwarze Locken, Sonnenbrille, kratzige Stimme….den muss man doch kennen!) und Victor, der ebenfalls für das Management der Band zuständig ist. Dann gibt es noch unseren gefühlt 2m x 1m großen Schlagzeuger Juliusz, unseren gefühlte 1m x 0,5 m großen Trompeter Jasper, der aber auch Schlagzeug spielt und Gitarre und Klavier oder sämtliche anderen Blech-Blasinstrumente oder Tasteninstrumente (nein, er ist kein Asiate und nein, das war nicht rassistisch) und Kacper, den Bassisten. Das ist der Typ, der immer grimmig in der Ecke der Bühne steht, die gerade noch so nicht mehr vom Scheinwerfer beschienen wird. Stand zumindest damals so im Arbeitsvertrag.

Wir sind alle im Alter zwischen 17 bis 19 Jahren, kommen hier aus Düsseldorf und Umgebung und haben uns auf der gleichen Schule kennengelernt. Das ist jetzt schon drei Jahre her, in denen wir (anfangs nur zu viert) erst als Schulband auf diversen Veranstaltungen gespielt haben. Wir haben uns aber schon früh selbstständig gemacht, heißt, uns einen eigenen Proberaum gemietet, den wir bis heute ein bis zwei mal wöchentlich aufsuchen. Wir haben uns bei nahezu allen Newcomer-Wettbewerben angemeldet, die wir erreichen konnten. Wir haben aber auch jede Möglichkeit ergriffen, in Bars oder auf Straßenfesten zu spielen. Sogar in den WDR haben wir es geschafft und liefen zeitweise im Farbfernsehen. Es ist nicht selten zu beobachten, wie uns Menschen ihre Bewunderung in Form von Erstaunen preisgeben. Sie erfreuen sich über für unser junges Alter fast schon antiken Musikgeschmack oder staunen über unseren Karrierefortschritt in dieser kurzen Zeitperiode. Ich will nicht lügen, bis hierhin zu kommen war nicht nur spielen, Backstage saufen und mit Groupies abhauen. Es war auch harte, nervenzerreißende Arbeit. Aber es war diese Art von Arbeit, für die man mit Freude Blut, Schweiß und hohe E-Saiten investiert.

„Und wat machta nun so für Mukke?“ würden sich spätestens jetzt einige von euch fragen. Eine genau so gute, wie schwer zu beantwortende Frage. Wir versuchen’s mal; wir machen Buggs-Pop. Richtig gelesen, Buggs-Pop. Ein jeder von uns kennt die „Beatles und somit den Ursprung der Pop-Musik. Viele Zeit später entstand, ebenfalls in England, der sog. Brit-Pop, eine Musikrichtung, die durch den zeitlichen Unterschied von fast 30 Jahren viel mehr Möglichkeiten in Sachen Technik, Sound und Musiktheorie bot und bietet. Und nun, fast 20 Jahre später, sind wir dabei, mit unserem Buggs-Pop, an dem man sowohl den klassischen Beatles- oder Kinks-Sound raushören, als auch die neuaufgesetzten Arrangements von Oasis, den Arctic Monkeys oder den Kooks festmachen kann, das Fundament zu benutzen und eigene Ideen und frischen, neuen Sound einzubauen. Aber wie heißt es so schön: ein Akkord sagt mehr, als Tausend Worte.

Hört euch ruhig etwas von uns an. Während wir gerade noch an unserem ersten richtigen Album arbeiten, welches sogar Platz im regulären Verkaufsmarkt finden wird, haben wir vor längerer Zeit eine EP aufgenommen und zum kostenlosen Anhören und Downloaden bereitgestellt. Auf unserer offiziellen Facebook-Seite findet Ihr die Links zu den SoundCloud-Songproben und dem Download. Es sind unsere ersten Songs, um genau zu sein. Man hört das Unerfahrene und auch die Naivität und anfängliche Begeisterung. Mittlerweile finden wir dieses Album gerade deswegen schrecklich peinlich und trotzdem haben wir über die Jahre viel positive Resonanz erhalten. Also können sie gar nicht so schlecht sein, oder?!

Was gibt’s noch zu sagen? Vielleicht mal ein: Respekt, dass Ihr es bis hierhin geschafft habt und euch dieser Roman nicht umgehauen hat. Wärt Ihr doch mal zu den DJ’s gegangen, die haben ja eh nie so viel Text 😀

Wir hoffen, wir konnten bei einigen von euch Interesse wecken, einige Fragen beantworten und einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Wie gesagt; wir haben eine offizielle Facebook-Seite, (keine Sorge, eine richtige Website ist auch in Arbeit!) auf der ihr euch mal etwas umschauen könnt.

Wir sehen uns bestimmt noch; wenn nicht hier, dann auf Social Networks oder direkt vor der Bühne!

Bis dann!

The Buggs

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