40-Stunden-Wochen, Überstunden und Mindesturlaub sind in der Arbeitswelt längst zum Standard geworden. Heutzutage verbringen wir mehr Zeit am Schreibtisch als mit unserem Partner oder in unseren eigenen vier Wänden. Schnell kann einem da die Arbeit zu Kopf steigen. Wichtig ist, frühzeitig einzugreifen und seine Grenzen zu kennen. De-Stressing heißt das Zauberwort.

Yoga. Pilates. Kampfsport. Baden. Therme und Sauna. Joggen. Lesen. Meditation. Nur eine handvoll an Ideen und Methoden, um vom stressigen Alltag Abstand zu nehmen und sich ein bisschen „Me-time“ zu gönnen. „Me-time“. Wieder so ein Wort, was in unserer Gesellschaft zum Trend geworden ist. Dabei ist es wohl die wichtigste Zeit des Tages. Zumindest für mich.

Abschalten. Runterkommen. Entspannen und Abstand nehmen. Ist der lang ersehnte Feierabend erstmal da, gilt es, ihn richtig zu planen und zu zelebrieren. Kuschelsachen an und ein Teechen kochen. So beginnt in der Regel mein Abend. Kochen. Essen. Plaudern und dann ab ins Bettchen. Die meiste und wichtigste Zeit des Tages verbringe ich am liebsten im Bett. Dort wird entschieden, ob ich dem Buch, was schon seit Monaten neben mir liegt, noch eine Chance gebe oder wie die meisten Abende in Netflix und meinen Serien versinke.

Kerzen an. Lichterkette einstecken und relaxen. Ein, zwei Stunden des Abends lasse ich mich berieseln und versinke in meine liebsten Serien oder Disney-Filme.

Tipp am Rande! Wer sich einem Härtefall gegenüber sieht, sollte sich tatsächlich nochmal seinen liebsten Kindheitsfilmen widmen. Ihr glaubt gar nicht, wie entspannend Bambi, König der Löwen oder Nemo sein können!

Die letzten Minuten vor dem Einschlafen nutze ich zur  Meditation. Klingt irgendwie albern. Habe ich am Anfang auch gedacht. Je mehr ich mich mit dem Thema Meditation auseinander gesetzt habe, desto spannender ist das Thema geworden. Zur Hilfe habe ich erstmal den Appstore durchforstet. Tatsächlich findet man viele Apps zu diesem Thema. Übungen. Tipps und Tricks. Mantra-Musik. Da ich noch am Anfang stehe, habe ich mich für eine Musik-App entschieden. Eigentlich ganz schön. Ein grünes Icon mit einer Person im Lotussitz. Die App bietet verschiedene Geräusche, zu denen man sich entspannen kann. Des Weiteren gibt es auch eine Timer-Funktion, empfohlen werden zu Beginn zehn Minuten. Je öfter man meditiert, desto länger hält man es aus. Wichtig ist, dass alle Nebengeräusche und Störfaktoren eliminiert werden. Handytöne aus und ab in den Lotussitz. Zu Anfang geht auch ein einfacher Schneidersitz, tut nicht so weh und hat meiner Meinung nach eine ähnliche Wirkung. Vorteil: Man kann nach den zehn Minuten auch noch ohne Gliederschmerzen aufstehen!

Diese zehn Minuten am Tag helfen mir, mich wieder auf Wichtiges zu konzentrieren. Einfach mal nichts denken und einen klaren Kopf bekommen. Ihr  wärt erstaunt, wozu man nach einer solch kurzen Zeit wieder fähig ist. Ausprobieren lohnt sich!

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