1 Jeder Mensch träumt

Wir alle träumen, auch du, selbst, wenn du nichts mehr davon weißt. Es kann gut sein, dass du einfach immer vergessen hast, dass du etwas geträumt hast. Nur ganz wenige Menschen mit extremen psychologischen Störungen können nicht träumen.

2 Wir sehen in Träumen nur bekannte Gesichter

Jedes Gesicht, das du im Traum siehst, hast du irgendwann schon einmal gesehen. Ob es das Gesicht eines deiner Freunde ist, du es im Fernsehen gesehen hast oder sogar auf der Straße, irgendwann hast du es schonmal gesehen. Das Gehirn kann keine eigenen, unbekannten Gesichter produzieren.

3 Wir vergessen 90% unserer Träume wieder

Wenn wir unsere Träume nicht nach dem Aufwachen aufschreiben oder erzählen, vergessen wir sie einfach. Nur besonders intensive Träume – vor allem Albträume – speichert unser Gehirn auch ohne diese Maßnahmen.

4 Auch blinde Menschen träumen

Dabei gibt es jedoch einen Unterschied zwischen den Blinden, die schon blind geboren wurden und den Blinden, die erst im Laufe ihres Lebens erblindet sind. Dabei träumen die Zweiteren immer noch in Bildern, während die anderen gleichwertig lebendige Träume haben, die aber aus Gerüchen, Geräuschen und Gefühlen bestehen.

5 Nicht alle von uns träumen in Farbe

12% aller Menschen träumen in schwarz-weiß, der Rest träumt in Farbe. Bei unter 25-jährigen träumen sogar nur 4,4% in schwarz-weiß.

6 Unsere Träume sind symbolisch

Die Gegenstände, die du im Traum siehst, stehen nur selten für den Gegenstand, den sie darstellen. Meistens sind sie nur ein Symbol für etwas ganz anderes.

7 Angst ist die meistgefühlte Emotion in Träumen

Negative Gefühle treten allgemein häufiger in unseren Träumen auf. Außerdem werden Gefühle intensiviert, wenn wir träumen, da wir glauben, dass uns das Geschehen im Traum tatsächlich passiert.

8 Wir können zwischen 4 bis 7 Träume pro Nacht haben

Ein einzelner Traum dauert nur ungefähr ein bis zwei Stunden, deshalb ist es gut vorstellbar, dass wir in den Stunden, die wir schlafen, mehrere Träume haben, die wir aber einfach wieder vergessen.

 9 Männer und Frauen träumen anders

In den Träumen von uns Frauen gibt es gleichmäßig viele Frauen wie Männer. In Träumen von Männern jedoch gibt es mehr Männer – bis zu 70% der Personen sind männlich – und die Träume sind allgemein viel aggressiver.

10 Unser Körper wird während des REM-Schlafes paralysiert

REM-Schlaf (REM bedeutet rapid eye movement, also schnelles Augenrollen) ist eine normale Phase des Schlafens. Er nimmt bei uns zwischen 20% bis 25% des Schlafes ein, also ungefähr 90 bis 120 Minuten. Währen des REM-Schlafes wird der Körper durch einen Mechanismus im Gehirn paralysiert, um zu verhindern, dass wir die Bewegungen, die wir im Traum machen, auch mit unserem Körper machen. Es ist auch möglich, dass dieser Mechanismus beim Einschlafen, während des Schlafens und beim Aufwachen ausgelöst wird.

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