Ich bin schon lange Fortuna Düsseldorf-Fan. Mein erstes Spiel im Stadion war gegen Arminia Bielefeld in der Regionalliga. Ich habe jedoch auch den Aufstieg in die 3., 2. und 1. Liga miterlebt – also mit meinen 21 Jahren so gut wie alles. Tränen vor Freude und auch vor Wut wurden vergossen. Zugegeben: Fortuna-Fan zu sein ist nicht immer leicht. Auf Höhen folgen Tiefen, Stabilität kennen wir nicht wirklich. Vor allem momentan kann sich den Misserfolg niemand so wirklich erklären. Wir haben doch einen guten Kader, ein geiles Stadion und super Fans?! Manchmal ist es eben wie verhext… Und aus Erzälungen weiß ich: Es war selten anders!

Ich habe mir mal Gedanken zu dem Ursprung des Vereinsnamens gemacht. Fortuna ist der Name der griechischen Glücks- und Schicksalsgöttin. Fortuna wurde früher häufig zur Zukunft befragt, meist über das Ziehen von Losen oder kleinen Holzstücken. Was sagt uns das? Nunja, vielleicht hat man bei der Gründung 1895 schon vorhergesehen, dass die Mannschaft oftmals Glück braucht, um erfolgreich zu sein. Natürlich kann man jetzt sagen: Glück braucht doch jede Fußballmannschaft! –  Ja, vielleicht schon, aber Fortuna braucht halt manchmal besonders viel davon. Die Fähigkeit in die Zukunft zu schauen hat die Mannschaft jedoch zum Glück nicht, denn das wäre schon echt langweilig. Lieber überlassen wir so einiges dem Schicksal – Fortuna halt!
Ich bin davon überzeugt, dass uns der Vereinsname, abgesehen davon, dass er schön klingt, Glück bringt. Nicht umsonst hat uns 1948 Köln nachgemacht und den Fußballverein Fortuna Köln gegründet. Insgesamt gibt es sogar um die 130 Clubs die diesen Vereinsnamen tragen – Fortuna Düsseldorf ist jedoch zumindest in Deutschland der Bekannteste.
Habt ihr euch schonmal Gedanken darüber gemacht, was der Name eurer Lieblingsfußballmannschaft bedeutet? Das Wort Borussia stammt zum Beispiel aus dem Lateinischen und bedeutet Preußen, Eintracht bedeutet Zusammenhalt und Union bedeutet Einheit.

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