Ein schmackhafte Weltreise durch Düsseldorf! Hier kann jeder Tag auf einem anderen Kontinent verbracht werden – mit dem Bahnticket! Der Spruch „Eat well, travel often“ kann einfach mal in einer Woche durchgearbeitet werden: Ola Portugal, Hallo Libanon, ¡Hola! Mexiko und Hēihēi Asien!

Also: Rein in die Bahn, Raus zu den Restaurants und Ran an die Gabeln! Schick‘ den Gaumen auf Weltreise

INDISCH

Indisch essen besteht nicht nur aus Curry, Reis und den eigenen Fingern! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Sich in der Stadtmitte durch die indischen Spezialitäten zu probieren macht Spaß und man lernt auch noch was!

Tandoori

Im Tandoori auf der Immermannstr. 32 gibt es Dinge, bei denen man sich ausnahmsweise nicht beschwert, dass Gerichte nochmal übersetzt werden. Man weiß, dass ein Wiener Schnitzel ein dünnes Schnitzel aus Kalbsfleisch ist und mit einer Zitrone serviert wird! Nach dem Besuch im Tandoori weiß man nur auch, dass ein Gosht Palak ein leckeres Lammragout mit Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Spinat ist, das sowohl scharf als auch mittelscharf bestellt werden kann. Was auch lecker ist, sind die indischen Eintöpfe: Die sind nämlich super orientalisch durch Gewürze und mindestens einen Löffel wert. Das Tandoori bezieht sich bei den Rezepten und auch bei der Deko auf die indischen Wurzeln. Sogar einen echten Tandoor-Ofen findet man in der Küche, mit dem zum Beispiel Hühnchen gemacht wird. Und was bei indischem essen nie fehlen darf: gebratener Safranreis und Garnelen in einem Teig aus Kichererbsen und Curry! Alles lecker, alles auf der Tandoori-Karte. Und auch die Sinne kommen nicht zu kurz: Ein großer Deko-Elefant wacht über die wenigen kleinen weißen Tische und das dadurch huschende, freundliche Personal und alles ist mit einer leisen Sita-Musik untermalt. Indien-Feeling hallo!

Um sich ein Preis-Bild zu machen: Marinierte Lammkoteletts am Spieß aus dem Tandoor-Ofen kosten 25,90 Euro, Tikka Malai Kebab, Hühnchenfleisch mit Salat und Fladenbrot 16,90 Euro.

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www.tandoori-duesseldorf.de

ISRAELISCH Israel ist im ersten Sinn vielleicht nicht für das Essen bekannt, obwohl es das eigentlich sollte! Ein Blick in die Karte im Restaurant in Pempelfort verschafft einen Eindruck der Vielseitigkeit israelischer Köstlichkeiten!
Die Kurve
„Keep calm and eat Humus.“, steht am Eingang der Kurve auf der Goebenstraße in Pempelfort. Spätestens nach „Borat“ kennt jeder Humus. Das ist das israelische Nationalgericht und wird auch in der Kurve in vielen Varianten angeboten: Als Vorspeise in Form von Humus-Tatar, Kichererbsen-Püree mit gebratenem Hackfleisch und Pinienkernen oder als Humus Sabih – das ist dann mit Sesampaste, gekochtem Ei und gegrillten Auberginen. Lecker! Besonders wenn man sie ganz traditionell wie Kibbeh oder Baba Ghanoush (sagt einem auch irgendwie was, oder?) in Fladenbrot aufstippt. Wie man alles andere dort ausspricht, isst oder identifiziert, erklärt das hilfsbereite Personal gerne. Die Preise sind hier für die Highlights Lamm-Tajine mit getrockneten Früchten und Couscous (18 Euro) oder die Dorade Yaffa Style mit israelischem Salat und Drillingen (19 Euro) angemessen. Einzuplanen ist aber auch ein süßer Abschluss wie Baklava oder Schokobrötchen. Shalom Israel! Und ah, Shalom, Borat!

Kosher feast with the Hotlanta crew! #germanusbonds #friends #düsseldorf Ein von urania31 (@urania31) gepostetes Foto am

www.die-kurve.com

KOREANISCH

„The happier I get, the less I see“, müssen die Koeraner wohl bei jeden Bissen denken, bis sie blind sind und der Teller noch nicht zu Hälfte aufgegessen ist. Auch uns kann koreanisches Essen glücklich machen, vor allem in der Stadtmitte!

Korea Haus - Han Kook Kwan
Tradition und Kultur gibt’s im ältesten koreanischen Restaurant in Düsseldorf! Und, was auch mit drin ist: Leckeres Essen. Denn von der Suppe bis zum Dessert bietet das Restaurant die ganze Brandbreite koreanischer Köstlichkeiten, mit frischen Zutaten und von Meisterhand zubereitet. Was unbedingt mal bestellt werden sollte: Die Kimchi-Suppe (mit eingelegtem vergorenem Kraut und Tofu). No risk, no fun! Und wer beim Genießen gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tun will – auch kein Problem. Ewiges Leben verspricht Gam Sae Tang. Das ist kein Seetang (auch, wenn es sich so anhört), sondern gekochtes Hähnchen mit Ginseng und Heilkräutern. Wer unschlüssig ist: Das Personal hat super Tipss und weiß, was gut schmeckt. Man selber auch! Aber erst nach vielen weiteren Touren, denn das koreanische Essen ist super vielfältig und: probieren geht über studieren!

Wer sich trotzdem noch mit der Auswahl schwer tut, kann auf Menüvorschläge zurückgreifen: Fünf (!) Gänge sind ab 25 Euro pro Person zu genießen. Und zum Abschluss gibt’s Ginseng-Tee mit Honig.

Korea Haus 😋❤️🍜 #korea #food #düsseldorf #fridaynight

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www.koreahaus.net

Seoul
Unscheinbar, aber nicht zu übersehen. Die gelbe Markise in der Klosterstraße verspricht erstmal nicht viel, auch die Einrichtung ohne viel Ethno-Tamtam besticht. Das Restaurant legt ihren Fokus in erster Linie nämlich auf das gute Essen: Frühlingsrolle mit Ente, Rindfleischscheiben mit Rettich und Sojabohnenpaste sowie die vielen Pfannkuchenvariationen sind der hammer! Und auch das in der koreanischen Küche allgegenwärtige Kimchi – das wird sogar im Restaurant zwei Wochen lang in einem eigens dafür aus dem Fernen Osten eingeführten Spezialkühlschrank fermentiert. Mehr, mehr, mehr! www.restaurant-seoul-düsseldorf.de
LIBANESISCH Libanesisches Essen wird unterschätzt! Die Vielfalt der frittierten und eingelegten Dinge lässt sich nicht in einen Topf stecken. Am besten mal alles durchprobieren und sich von gefüllten Teigtaschen überraschen lassen!
Libanon-Restaurant
Ich glaub‘, ich bin im Orient: Marmorintarsien, ein munter plätschernder Brunnen, Teppiche an der Wand und Hängepflanzen unter der großen Glaskuppel – willkommen im Palast aus 1001 Nacht! Schwelgen lässt sich aber auch in den kulinarischen Köstlichkeiten, die in Düsseldorf ihresgleichen suchen. Kein Weg führt an den verschiedenen Mäsa-Menüs vorbei. Serviert werden Leckereien wie Löwenzahn mit Röstzwiebeln oder Rindertatar mit Weizenschrot. Hört sich komisch an, ist es aber gar nicht! Alles frisch, alles lecker. Wer will, gönnt sich noch eine warme Vorspeise. Die Auswahl ist riesig, Buletten mit Kichererbsen oder Hefeteigtaschen mit Blattspinat sind nur einige Varianten. Eigentlich ist man damit schon fast gesättigt, doch das Mäsa-Menü (49,90 Euro pro Person) punktet außerdem mit gemischter Grillplatte als Hauptgericht und Baklava zum Dessert. Was will der Sultan mehr? Vielleicht noch einen Arrak oder einen guten Wein von der Bekaa- Hochebene? Bitteschön! Auch Vegetarisches gibt’s auf der Karte und am Wochenende sogar Bauchtanz zur Live-Musik. Wer aber erstmal einen ersten Eindruck von indischem Essen bekommen möchte: Der Libanon-Express gleich nebenan hat die identischer Küche. Und dort gibt es die Falafel gibt bereits für 3,50 Euro.

www.libanon-restaurant.de

Sannin
Klein, fein, unscheinbar. Das Sannin ist ein Lokal mit Imbiss-Ambiente, ein Lokal für Kenner, mit Marmortischchen, einem rustikalen, in die Jahre gekommenen Holzboden und Pflanzen im großen Schaufenster zur Straße. Ins Sannin kommt man wegen der guten, immer frischen und preiswerten Küche.

Den Vorspeisenteller gibt es bereits für 13 Euro, und die vegetarische Variante ist für zwölf Euro zu haben. Wer will, nimmt ein Sandwich für den kleinen Hunger zwischendurch (ab drei Euro). Und zum guten Schluss gibt’s den Minztee gratis. Juhu!

День ливанской кухни в #trivago

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Stadtmitte

MEXIKANISCH Burritos, große Sonnenhüte, Siesta! Dritteres braucht man auch nach einem Mexikanischen Mahl! Da fällt es nämlich schwer, nicht alles leer zu essen!
Casita Mexicana
Salud! Das gibt es gleich zweimal! Feurig, kitschig, bunt und originell. Typisch: Enchiladas, Burritos und Tacos in allen möglichen Variationen, gefüllt mit Fleisch oder Gambas. Dazu Saucen von sehr scharf bis würzig. Empfehlenswert: Guacamole, also hausgemachte Avocado-Mousse mit Tortilla-Chips für sechs Euro. Das alles serviert mit einer Prise Reggae verspricht Latin-Feeling am Rhein, zumal die Auswahl an Tequilas und mexikanischen Bieren unschlagbar ist. Schöne Terrasse. Stößchen!

www.casitamexicana.eu

Pssst bandido
Zwischen Totenkopf und Heiligenbildchen, Kruzifix und Tequila- Pullen – Pssst Bandido tischt gute mexikanische Hausmacherkost auf. Hier gibt es El Cordero (Lammhüftsteak in einer Kruste aus Schafskäse, 17,20 Euro) oder Gambas à la Veracruzana (mit frischer Tomaten-Oliven-Kapernsauce und mexikanischem Reis für 22,20 Euro) und schon alleine die Wörter an sich lassen den Gast nach Mexiko reisen! Üppig die Portionen und frisch die Zutaten. Der Kaktus auf der Karte kennzeichnet vegetarische Spezialitäten – davon gibt es genug! Que aproveche– guten Appetit!

Arriba, andaleeee, andalleeeee!!!! Mjam mjam … 🙂

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www.pssst-bandido.de

ÖSTERREICHISCH Hier wird nicht NUR Gejodelt – höchstens weil das Essen so gut ist. Endlich mal wieder wie bei Oma essen – nur fast noch besser!
Kitzbüheler Stuben
Warum in die Ferne schweifen… Auch Österreich hat eine feine Küche. Wem das nicht klar sein sollte, empfehlen wir einen Besuch der Kitzbüheler Stuben. Frittatensuppe, Wiener Schnitzel vom Kalb (19,85 Euro) und Kaiserschmarren mit Zwetschgen- Marillen-Kompott befördern direkt in die Alpen – auch wenn die Inneneinrichtung so gar nicht passen will. Aber mit den 60 verschiedenen Weinen (im Blut) lässt sich das ganz schnell ändern! – felix Austria, glückliches Österreich, was will man mehr? www.kitzbueheler-stuben.de
PORTUGIESISCH Portugal hat nicht nur Sonne, sondern auch gute Köche, die gutes Essen machen! Davon sind auch welche in Flingern, die unbedingt mal besucht werden sollten.
Café Luso
Auf dem Bürgersteig vor dem kleinen Restaurant in Flingern einen lauen Sommerabend zu genießen, das ist nicht schlecht. Und auch drinnen spiegelt die schlichte, rustikale, aber geschmackvolle Einrichtung ein Stückchen portugiesische Lebenslust. Und auch die Geschmacksknospen kommt auf ihre Kosten: Hier gibt’s den Eintopf Cataplana mit frischem Fisch oder Caldo verde (wörtlich übersetzt einfach „grüne Brühe“), deftige Kartoffelsuppe mit Knoblauch und Zwiebeln. Die Portionen sind reichhaltig, frisch zubereitet und preiswert. Dazu ein Gläschen Vinho verde oder den Nationalschnaps Medronho und man glaubt, man sei in Portugal!
Clube Portugues
Gemütlich und vollgestopft mit Antiquitäten, schweren Kerzenleuchtern auf den Tischen, Kochtöpfen an der Decke und vielen Bilder an den Wänden ist das Lokal in Flingern. Frische Fischgerichte, portugiesische Tapas sowie Fleisch vom Grill sind die Spezialitäten. Die Bedienung ist, dem Drumherum entsprechend, entspannt. Wenn das Wetter wieder mitspielt, lässt es sich auch gut draußen aushalten! Für’s Preisgefühl: Frittierte Sardinen gibt es für 6,50 Euro, Stockfisch für 14,90 Euro und das Bife na Telha kostet 17,90 Euro.

www.clube-portugues.de

Frango Portugues
A Vida la Republicana – das Bild der barbusigen Schönheit mit portugiesischer Flagge über der Theke ist das schönste Stück einer Sammlung, die aus dem Lokal in Flingern ein schönen portugiesischen Ort macht. Und wie schon der Name verspricht, im Frango dreht sich alles ums Huhn – von der Hähnchenpastete (ein Euro) über die Hühnersuppe (4,50 Euro) bis zur Hähnchenbrust (13,50 Euro). Frischen Fisch gibt es neben einem iberischen Schinkenteller natürlich auch. Großes Plus: Auf der Terrasse mit 120 Plätzen findet sich auch bei schönem Wetter schnell ein Stühlchen.

www.frango-portugues.de

TÜRKISCH

Man sollte nicht nur Döner mit der Türkei assoziieren, auch außergewöhnliche aber traditionelle Kreationen sollte man probieren!

Güzel Voyage
Schöne Reise – ist das nicht ein schöner Name für ein türkisches Restaurant? Wo sich die Bürger- und Konkordiastraße kreuzen, lockt das Güzel Voyage mit den Leckereien Osmanischer Küche. Dass hier überwiegend die Mama kocht, schmeckt man! Das Publikum ist jung, der Service freundlich und die Terrasse auf der Ecke ein echt schöner Platz, einen lauen Sommerabend zu genießen.

Was probiert werden sollte: In Maismehl gebratene Sardellen mit Spinat gibt es für 10,50 Euro, Knoblauchwurst mit Paprika, Zwiebeln und Tomaten für 9,80 Euro.

Unterbilk

UNGARISCH

Ungarn? Stimmt, was essen die da eigentlich? Einen Eindruck davon kann man sich in der Altstadt machen!

Zum Ciskos
Bosniakenspieß und Szegediner Gulasch – zwei Gerichte, die sich Günther Grass (Na, wer kennt ihn noch aus der Schule?) immer gerne in der Andreasstraße auftischen ließ. Das ist lange her, doch noch heute verspricht die Karte der Kultstätte „30 Prozent Künstlerrabatt“. In den urigen Räumen serviert das ausgesprochen freundliche Personal traditionelle ungarisch-österreichische Küche. Ein kulinarischer Dreiklang aus Gulasch, Paprika und Palatschinken. Wer verspürt da keinen Appetit? Unbedingt probieren sollte man die kleinen Köstlichkeiten am Rande der umfangreichen Speisekarte wie Scholet, einen herzhaften Eintopf der jüdischen Küche mit Bohnen, Gänse- und Rinderbrust. Und zum guten Schluss einen Slivovitz, der als Fingerhutportion für 90 Cent serviert wird.

www.zumcsikos.com

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