Ohne irgendwelche Erwartungen ging ich, zusammen mit meinem Freund, auf das schöne Apollo Varieté zu. Unter der Rheinkniebrücke, ganz versteckt und eigentlich sehr unscheinbar, leuchtet in großen roten Buchstaben Apollo. Dieser Besuch ist eigentlich aus der üblichen Was-schenke-ich-meinem-Freund-zum-Geburtstags-Not entstanden. Wir beide waren vorher noch nie dort und dementsprechend gespannt, was uns dort erwartet.
Ich habe die Option Show & Dine gebucht. Demnach wurde uns ein leckeres 3-Gänge-Menü neben der Show versprochen.

Die allererste Frage: Was ziehe ich überhaupt an? Zum Glück wurde uns der Tipp gegeben, dass man sich schon gerne schick machen kann – und das haben wir auch getan. Und tatsächlich, die meisten Leute waren sehr gut gekleidet. Wir waren von dem Saal im ersten Moment total überwältigt, denn so schön haben wir es uns nicht vorgestellt. Wir wurden an einen der 6er-Tische geführt und bekamen noch vor der Show die Vorspeise. In der Pause dann die Hauptspeise und kurz vor Schluss den Nachtisch. Das Essen war, genau so wie die Show, wirklich besser als wir erwartet hatten. Das Publikum war zwar überwiegend etwas älter, jedoch haben wir uns trotzdem pudelwohl gefühlt und hatten sogar nette Pärchen am Tisch, mit denen man sich gut unterhalten konnte. Alles in allem war es ein schöner, ausgefallener Abend. Was ich daran so gut finde: Die günstigste Karten-Kategorie kostet noch nichtmal 20 Euro. Dort ist dann zwar kein Essen mit drin, das braucht man aber auch nicht zwingend. Ein, zwei Drinks zur Show sind bestimmt auch ausreichend – ich kann es euch nur empfehlen!

Kleine Info am Schluss: Wir waren in der Burlesque-Show, welche noch bis Mitte April dort stattfindet. Nicht skeptisch sein – Es ist eine gute Mischung aus Burlesque, Comedy und Akrobatik – Nichts wie hin! 🙂

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