Deutschlands mit bekannteste (und beste) Youtuber-Kombo geht auf Tour und hat gestern Station in Köln gemacht. Wie es war, liest du hier!

Als die Ankündigung kam: Wir gehen auf Tour!, war ich zuerst skeptisch. Was wollen die denn zwei Stunden oder mehr auf der Bühne machen? Nur zocken wäre langweilig…
Meine Neugierde war trotzdem geweckt und so wurde per mobilem Bankdienstleister flugs ein Ticket bestellt und bezahlt.

Dann war der Tag gekommen (wie verheißungsvoll) und ich machte mich auf den Weg zum E-Werk in Köln mit der Ungewissheit, was mich erwarten würde. Beim Warten nette Menschen getroffen (Marvin, Sebastian und alle anderen!), aber schon da war die Hitze gelinde gesagt omnipräsent. Kurz vor 18 Uhr war endlich Einlass, Problem war nur: drinnen war es noch wärmer….

Netter Nebeneffekt des Wartens: Foto mit Dhalucard ergattert, das fing schonmal gut an.

Nachdem wir uns einen Platz gesichert hatten, stärkten wir uns noch schnell mit Speis und Trank, bevor die Show mit Seps Einleitung anfing. Nach und nach wurden alle Mitglieder auf die Bühne gerufen und der Bullshit fing an.

Die Show war interaktiver als gedacht. Es gab ein Rollator-Rennen in der Halle, ein Battle der beiden Podcasts „Pietcast“ und dem anderen halt und Pantomime mit Special Guest „Gronkh“. Besonders die Pantomime war sehr witzig, aufgrund der Begriffe, aber auch aufgrund der Inkompetenz seitens mancher Mitglieder Pietsmiets.

Höhepunkt des Abends war aber definitiv die kleine Minecraft Battle Season, aus der Jay als Sieger herausging. Zur Info: Sep: Diamantschwert. Jay: Eisenschwert. Echt jetzt, Sep?

In jeder Stadt wurde ein Lautstärketest gemacht und natürlich hat Köln alle vorherigen Städte überholt (vollkommen verdient selbstredend).

Am Ende wurde noch krass der Bass gedroppt, als Jay die Nummer-1-Single „Bramminös“ performte. Wie läuft so eine Enterbung eigentlich ab, Jay (Viele Familienmitglieder waren im Publikum)?

Zwischendurch hatte die Show schon Längen, zum Beispiel beim Lautstärketest, der bestimmt eine halbe Stunde dauerte, auch die Krankenhausdach-Einlage war eher langweilig, auch weil vor Showbeginn mehrere Videos zum Thema gezeigt wurden.

Nach 2,5 Stunden war die Show zu Ende und das Anstehen für Autogramme, Fotos etc. ging los. Verwirrend war, wo man sich anstellen sollte. Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass man erst nach draußen gehen sollte, um sich dort ans Ende der Schlange zu stellen. Immerhin war es angenehm kalt draußen.

Gegen 22:30 Uhr wurde die Bar geschlossen, sodass 800 Menschen zusammengepfercht in einem Raum bei gefühlt 50°C ohne etwas zu trinken ausharren mussten. Das hätte man definitiv besser organisieren müssen!

Aber: Not macht ja bekanntermaßen erfinderisch, so wurde die Spüle der Bar kurzerhand zu einem Wasserspender umfunktioniert und das Wasser durch die Reihen gegeben.

Gegen 0:00 Uhr ungefähr, nach zweieinhalb Stunden Wartezeit, kamen wir dran, doch die Security machte Druck, dass man sich beeilen sollte. Auch das Anstehen war schlecht organisiert, vor allem weil sich Leute von ganz hinten nach weit vorne gedrängelt haben, das darf nicht passieren. Warum hat man die Autogrammstunde nicht einfach vor der Bühne gemacht, Reihe für Reihe, von vorne nach hinten? Das wäre gesitteter und fairer gewesen.

Alles in allem war es eine coole Erfahrung, ich habe nette Menschen kennengelernt, die Show war gut mit ein, zwei Längen. Nächstes Mal lasse ich sie Autogramme aus!

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