Dieses Mal gibt es den Blick ins Netz aus persönlichen Gründen erst Samstag. Ab nächster Woche gehts aber ganz normal freitags weiter, wie ihr es gewöhnt seid. Heute habe ich einige interessante Sachen für euch. Legen wir los mit Tinder!

Tinder-CEO Sean Rad kündigt große Veränderung der erfolgreichen App an

Bei der Code Conference hat Sean Rad, seines Zeichens Geschäftsführer der Firma hinter Tinder einige große Veränderungen an. Man möchte die App in Zukunft auch auf so genannte Trans*-Menschen einstellen. Dazu sagte Rad, dass Geschlecht in der heutigen Zeit komplexer ist, als nur männlich oder weiblich. Desweiteren sagte er „Wir haben zu lange nicht genug getan um Ihnen [Trans*-Menschen] eine gute Nutzererfahrung zu liefern. Für sie ist es schwieriger zu finden, was sie suchen. Wir müssen unsere Nutzererfahrung verändern um dem Rechnung zu tragen.“ („For a long time we haven’t done enough to give them a good experience. It’s harder for them to get what they are looking for. We have to modify our experience to address that.“)

Desweiteren sagte er den wohl einzig richtigen Satz: „Es ist nicht nur gut für die Tinder Community, es ist das einzig richtige, was man für diese Welt tun kann.“ („It’s not only good for the Tinder community, but it’s the right thing to do for the world.“)

In ungefähr einem Monat wird man die veränderte Nutzerführung und die neuen Geschlechteroptionen einführen.

Ich persönlich finde, dass das wie auch Rad bereits sagte, die einzig richtige Sache ist. Denn wenn eine Sache nicht okay ist, dann ist es Diskriminierung. Und gerade im Dating-Markt wird Trans*-Menschen noch viel zu wenig Rechnung getragen. Das ist schade, da gerade diese Menschen es schwieriger haben, im realen Leben mögliche Partner zu finden, da viele Vorurteile haben. Ich freue mich über diese Veränderung.

Samsung Pay betritt Europa

Nachdem Samsung Pay in den USA, Südkorea und China bereits verfügbar ist, wird nun Spanien als erster europäischer Markt betreten. Der große Vorteil an Samsung’s Smartphone-Bezahldienst ist, dass man nicht nur auf NFC-Terminals zugreifen kann, sondern auch auf die alten Magnetkarten-Lesegeräte, wodurch viele Geschäfte ihre Systeme nicht aufrüsten müssen, da die Unterstützung von Magnetkarten in den meisten Geschäften gegeben ist. Allerdings ist Europa ein sehr schwieriger Markt, Apple Pay läuft seit einiger Zeit in England, ist aber bisher noch nirgendwo anders hin expandiert. Gerade die Europäer (Außer Estland) sind sehr vorsichtig mit neuen Technologien und daher ist es ein sehr schwieriger Markt, aber schauen wir mal wo das hinführt. Ich bin gespannt, wann der erste der beiden in Deutschland startet.

Staffel 2 von Scream gestartet

Am 30.5. ist die zweite Staffel der sehr erfolgreichen Horrorserie Scream bei Netflix gestartet. Die Serie, die auf der gleichnamigen Filmreihe basiert hat damit eine Sache beweisen können: Auch Slasher-Stories können über den Verlauf einer Staffel gezogen werden. In der zweiten Staffel, kehrt die Protagonistin Emma nach Lakewood zurück und hofft, dass sie alles vergessen kann, was passiert ist. Die erste Folge trägt dazu den Titel „I know what you did last summer“ – wie der ebenfalls sehr erfolgreiche Horrorfilm. Und bisher sieht es sehr vielversprechend auf. Nächste Woche bekommt ihr auch noch eine Rezension zur ersten Folge auf scribez zu lesen, die ihr dann hier findet!

Samsung präsentiert die ersten eigenen wirklich kabellosen Kopfhörer

Kopfhörer, die völlig ohne Kabel sind und nur aus zwei Knöpfen bestehen erleben dieses Jahr ein echtes hoch. Als ich das letzte mal auf Kickstarter geguckt habe, waren es ca. 5 aktuelle Kampagnen über genau dieses Produktgenre. Die Idee dazu ist auch gar nicht so dumm, denn selbst Kabelgebundene Bluetooth-Kopfhörer sind für den Sport nicht perfekt, da man immer noch ein Kabel hat, dass im Nacken sitzt. Knöpfe im Ohr sind da schon eine bessere Alternative. Aber ein Problem bleibt: Passt auf die Dinger auf. Mit eurem Leben. Wenn ihr die verliert, habt ihr ein Problem. Die Samsung Modelle die auf den Namen Gear IconX hören, bieten im Prinzip alle vorteile der anderen Modelle und kosten $199, werden also, falls sie in Deutschland verfügbar sind auch 199 € kosten, wie man vermuten kann. Allerdings soll nach ersten Medienberichten die Akkulaufzeit das größte Problem sein. Das liegt daran, dass Samsung ein bisschen mehr als nur Kopfhörer bieten wollte. Pulsmesser, Bewegungstracker, Distanzmessung und die Berechnung von Kalorien sind nur einige der Fitness-Funktionen. Denn laut Samsung ist genau das der erste Nutzen der IconX: Fitnesstracking ohne schwitziges Armband am Handgelenk. Keine schlechte Idee eigentlich. gerade beim Sport werden diese Dinger einen großen Vorteil bieten.

Das wäre es auch wieder für diese Woche: Was haltet ihr von den Veränderungen bei Tinder? Würdet ihr euch die IconX kaufen? Und natürlich: Habt ihr euch die 1. Episode der zweiten Staffel Scream angeschaut? Schreibt mir in den Kommentaren!

 

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