Heute gibt es wieder einige spannende Neuigkeiten, die ich euch wie jeden Freitag auf dem Silbertablett servieren werde. Fangen wir mit Amazon an:

Amazon least weitere Frachflugzeuge

Amazon hat von Atlas Air weitere Frachtflugzeuge geleast, um den Transport in den USA zu erleichtern. Das ist ein weiterer Schritt in einer Entwicklung, die bereits seit einigen Monaten vorangeht, im Blick ins Netz #11 habe ich euch bereits erzählt, wie Amazon erste Frachter gemietet hat und vier Wochen später im Blick ins Netz #15, wie Amazon China als Frachtunternehmen registriert wurde. Amazon möchte langfristig unabhängig von den Paketdienstleistern werden. Zumindest in den USA, die Kooperation in Deutschland mit DHL ist wirtschaftlich wesentlich sinnvoller, da die BRD kleiner ist und es daher Sinn macht, einen Paketdienstleister zu verwenden, der bereits existiert. Allerdings zeigt das deutlich, dass Amazon sich auf Dauer als Gesamtdienstleister auf dem Markt positionieren will. So werden sie auf Dauer auch im B2B-Bereich als Transportdienstleister für andere Online-Unternehmen zustellen. So verdienen sie langfristig an allen Online-Käufen. Kluger Schachzug.

Google’s KI liest jetzt Bücher

Google’s KI soll besser kommunizieren können. Und welche Romane sind am stärksten gefüllt mit Unterhaltungen zwischen Menschen? Richtig, Liebesromane. Darum liest Google ab sofort romantische Romane, wie das US-Portal Buzzfeed meldet. So soll die künstliche Intelligenz eine Persönlichkeit entwickeln und seine Konversationsskills weiter verstärken. Damit möchte man in Mountain View beweisen, dass man KI nun auf das nächste Level heben möchte. Langsam, aber sicher wird diese künstliche Intelligenz eine sehr interessante Sache. Was man sich dabei immer wieder fragt: Kommt Skynet schon oder haben wir Skynet bereits und realisieren es nicht? Ich sag nur Big Data. Was haltet ihr davon?

Start-Ups und Steuern – Zwei Welten prallen aufeinander

Wie der Guardian berichtet, fehlen dem US-Fiskus aktuell 1,4 Billionen Dollar an Steuern, die ihnen zustehen. Spitzenreiter im „Wir zahlen keine Steuern“-Spiel ist laut der Oxfam-Studie Apple mit 181 Milliarden Dollar, die in drei verschiedenen Offshore-Firmen gelagert sind. Platz 2 geht an das wohl älteste Unternehmen der Studie: General Electrics mit 119 Milliarden in 118 verschiedenen Firmen in Steueroasen. Und Platz drei geht an die Firma Microsoft mit 108 Milliarden. Ich finde es eigentlich schade, dass Unternehmen, deren Gewinn-und-Verlust-Rechnung völlig unabhängig von Steuerzahlen grandios aussehen muss. Ich meine, würde es Apples Gewinn ernsthaft stören, wenn sie die 181 Milliarden mitversteuern würden? Ich denke nicht so ausschlaggebend, bei der zweitwertvollsten Firma der Welt. Aber gut, je größer der Umsatz, desto größer die Versuchung, möchlichst wenig Steuern zu zahlen. Dennoch schadet es dem Staat und natürlich der Bevölkerung. Wie gesagt: Schade eigentlich.

Die New York Times liefert ab sofort Essen aus

Wie die NYT angekündigt hat, werden sie ab sofort auch Essen ausliefern. Dazu kooperieren sie mit Chef’d. Das ist ein grandioses Beispiel dafür, wie Verlage in der heutigen Zeit mit einer Diversifikation ihres Angebots die sinkende Printauflage zu kompensieren versuchen. Außerdem ist es auch eine super Idee, wenn eine der größten Zeitungen der westlichen Welt so etwas anbietet. Ich denke vor allem an ältere Menschen, die die NYT bereits seit Jahrzehnten lesen und der Zeitung daher vertrauen. So wird ihnen das Blatt auch noch einen Zusatzdienst anbieten. Wirtschaftlich keine dumme Idee.

Das wäre es auch wieder für diese Woche. Was haltet ihr von Amazons Frachtflugzeugen? Und findet ihr es richtig, dass die größten Firmen der Welt ihre Steuern hinterziehen? In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne, steuerfreie Restwoche und ein schönes Wochenende, wir sehen uns nächsten Freitag beim Technik-Nachrichten-Frühstück am Freitag!

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