Es ist Zeit für den ersten Blick ins Netz im März 2016. Die Themen heute sind besonders interessant für Apple-Nutzer und Arbeitnehmer und Studenten, die die Plattform Slack nutzen. Außerdem noch ein Nachtrag zum Pokémon-Tag 2016! Legen wir los!

Eine einzige GIF-Datei entführt euch in 20 Jahre Pokémon-Geschichte

Der Twitter-Nutzer @_gamemix_ hat am Mittwoch bei Twitter eine GIF (Das G wird übrigens wie in Groß gesprochen, danke) hochgeladen, die die Entwicklung der Pokémon-Spielereihe aufzeigt. Dort werden die verschiedenen Protagonisten über die Jahre gezeigt. Aber es beginnt, wie es beginnen musste – Rot, bzw. Ash kämpft gegen Blau/Gary. Der Kampf, den jeder von uns kennt: Glumanda gegen Shiggy. Daraufhin beginnt das Ganze mit dem Tauschen der Pokémon von Generation zu Generation bis Pokémon X und Y, aber seht es euch am besten selbst an.

Mich persönlich berührt das sehr, da ich tatsächlich jede Generation der Pokémon-Spiele gespielt habe. Auffällig ist allerdings eins: Während überall die Hauptspiele gezeigt werden, wird in der zweiten Generation ganz klar Pokémon Kristall als Vorlage verwendet, da dort erstmals das Geschlecht des Charakters gewählt werden konnte. Gold oder Krista. Aber mir gefällt der Zeichenstil, der sehr nah an den Originalspielen dran ist. Und die berührendste Szene ist der Schluss, wie das kleine Pikachu Ash in die Arme fällt.

Apple führt Twitter-Support ein

Am Donnerstag, um 5 Uhr unserer Zeit hat Apple auf Twitter den @AppleSupport-Account gestartet. Dort werden alle Fragen zu Apple-Produkten beantwortet. Damit sind sie nicht die ersten, bei Amazon ist dies mit dem @AmazonHelp-Account bereits sehr lange Praxis. Der Vorteil gegenüber Mailhilfe ist: Sie funktioniert schneller. Ein Tweet an den Account, in dem du dein Problem so kurz und präzise wie möglich formulieren musst. Über die mittlerweile unbegrenzte Direct-Message-Länge kann der Support dir sehr ausführliche Hilfe gegeben. Ich begrüße das, obwohl ich kein einziges Apple-Produkt nutze, da ich diesen Service sehr praktisch finde.

 

 

Sicherheits-Experten erläutern, wieso eine FBI-Backdoor im iPhone eine dumme Idee wäre

Erinnert ihr euch noch an mein Blick-ins-Netz-Spezial zu Apples Kampf gegen das FBI? Wenn nicht, könnt ihr das hier nachlesen. Nun gibt es Neuigkeiten dazu: Am frühen Donnerstag haben Sicherheits-Experten ein Papier veröffentlicht, in dem sie genau erklären, wieso eine Backdoor, also der einfache Zugriff für Regierungsbehörden, schädlich für Nutzer wäre. Unter anderem führen sie folgendes Argument an: Sollte Apple die Kontrolle über GovtOS verlieren, so können Kriminelle und Regierungen der ganzen Welt jederzeit Zugriff auf verlorene, beschlagnahmte und gestohlene iPhones erhalten. Um das zu vergleichen: Das wäre so, als würden Banken ab sofort eure PIN auf die EC-Karte drucken. Ihr versteht, wie sinnlos das ist. Der erste Verhandlungstag in der Sache ist für den 22. März angesetzt, allerdings wollte das Gericht bis Donnerstag die Stellungnahmen von Apple und dem FBI. Da nun beide eingegangen sind, kann man anfangen, zu arbeiten. Hoffen wir, dass Apple den Kampf gewinnt. Falls euch das Juristen-Englisch interessiert: Das Papier ist auf scribd, einer Online-Plattform zur Veröffentlichung von Dokumenten, zugänglich gemacht worden.

Slack führt Voice-Telefonie ein

Zunächst eine Randnotiz: Was ist Slack? Slack ist ein Online-Tool, dass es auch als Desktop- und Mobile-App gibt. Es ist vor allem für Firmen gedacht, um eine schnelle Kommunikation zu gewähren, ohne sich das eigene Mail-Postfach zu füllen.

Allerdings gibt es Dinge, die man verbal einfach besser klären kann. Bei multinationalen Unternehmen wie bspw. Google wäre ein Anruf allerdings ein wenig teuer, weswegen bisher häufig Skype genutzt wurde. Slack möchte nun auch diesen Markt einnehmen und hat daher am Mittwoch mit dem Ausrollen einer Beta für Chrome und Desktop begonnen, in der es für kostenlose Nutzer möglich ist, 1-zu-1-Gespräche zu führen. Zahlende Nutzer können sogar bis zu 15 Leute in einem Konferenzanruf erlauben. Das ist bei internationalen Telefonkonferenzen definitiv finanziell besser als eine normale Telefon-Konferenz. Bis das Feature bei allen Nutzern ankommt, könnte es allerdings noch etwas dauern.

Und damit nehme ich für diese Woche wieder meinen Blick aus dem Netz und kümmere mich um andere Themen für Scribez. Wie findet ihr die Grafik zum zwanzigsten Geburtstag von Pokémon, was haltet ihr vom Twitter-Support von Apple? Werdet ihr das Angebot nutzen? Und wie steht ihr zum Kampf Apple vs. FBI? Nutzt ihr Slack und würdet ihr die Telefonie nutzen? Schreibt es mir in die Kommentare und bis nächste Woche.

Auf Wiederschauen, Reingehauen!

 

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