Eine spannende Woche geht zu Ende, denn diese Woche fand der Mobile World Congress 2016 in Barcelona statt. Das ist vergleichbar mit der CeBit oder der Gamescom nur 1. größer und 2. nur für den Mobilbereich. Dabei sind einige spannende Geräte vorgestellt worden. Aber fangen wir der Reihe nach an

Das Samsung Galaxy S7 und S7 edge

Der koreanische Tech-Gigant hat endlich die Katze aus dem Sack gelassen und die Nachfolger von S6 und S6 edge vorgestellt. Wie schon beim Wechsel von S3 auf S4 auf S5 gibt es optisch nur wenig neues zu berichten. Aber Samsung hat auf seine Kunden gehört. Das S7 hat weiterhin ein 5,1″ großes Display, während das S7 edge bei 5,5 Zoll liegt. Außerdem werden endlich wieder MicroSD-Karten unterstützt, was mich persönlich besonders freut. Wer eine Musik-Sammlung wie ich lokal auf dem Gerät gespeichert hat, der vermisst auch bei 64gb Speicher seine SD-Karte. Weil man nur ungern 25 Gigabyte des internen Speichers mit Musik füllt, der wäre für Apps/Filme wichtiger. Außerdem hat man wieder auf ein wasserdichtes Gehäuse gesetzt, was mir persönlich bei Regen und Schnee eine gewisse Beruhigung gibt. Dass diese beiden Funktionen beim S6 damals abgeschafft wurden, verstehe ich heute noch nicht, daher bin ich froh, dass Samsung aus dem S7 ein S6 2.0 gemacht hat, damit der Kunde sich die Vorteile von Generation 5 und 6 der S-Reihe in einem Gerät kaufen kann.

Die eierlegende Wollmilchsau von LG: Das G5

LG hat den Nachfolger seiner G-Reihe vorgstellt: Das G5. Das ist auch mein persönlicher Favorit der neuen Geräte. Denn das G5 bietet nicht nur ein auf 5,3 Zoll verkleinertes Display, wodurch es besser in der Hand liegt, sondern auch einen Magic Slot. Dort können optionale Module angesteckt werden. So wächst beispielsweise der Akku von den standardmäßigen 2800 mAh auf bis zu 4000, was für den Alltagsgebrauch wesentlich besser ist. Außerdem gibt es ein Cam-Plus-Modul, das ein analoges Zoomrad und einen Auslöser bietet. So wird aus dem Smartphone eine Kompaktkamera, was für viele Hobby-Fotografen einen kleinen finanziellen Vorteil bietet. Dieses Konzept eines modularen Smartphones ist zwar nicht neu, bei LG allerdings auf völlig neue Art umgesetzt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Hätte ich aktuell die nötige Kohle, würde ich mein S6 edge in Rente schicken und zu LG wechseln. Was denkt ihr über die beiden Geräte? Gebogenes Display oder Magic Slot? Verratet mir eure Meinung in den Kommentaren und ihr lest mich spätestens nächsten Freitag zum Blick ins Netz!

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