Die große Frage nach dem Abitur:  Was dann? Auch mich hat diese Frage lange gequält, immer wieder hab ich mich raus geredet, wenn danach gefragt wurde. „Hab ja noch Zeit, erstmal muss ich mein Abi überhaupt bestehen!“ Abitur macht man doch, um danach zu studieren. Aber was genau? Ins Ausland wär ich auch gerne gegangen. Nur blöd, dass man für Au pair oder Work & Travel fast überall volljährig sein muss. Und davon war ich leider noch ein wenig entfernt.

Die Lösung: eine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print bei der Rheinischen Post. Medien haben mich schon immer interessiert, und was da hinter steckt erst recht. Also an den Schreibtisch gesetzt und eine Bewerbung geschrieben. Wie das geht, wurde mir ja schließlich schön in der Schule erklärt. Sogar auf Englisch. Und Französisch. Und Spanisch.

Bewerbung fertiggestellt, schicke Fotos machen lassen, abgeschickt. Irgendwann kam dann die ersehnte Antwort. „Gerne möchten wir Sie zu einem Einstellungstest einladen“. Unzählige Bögen durchgearbeitet, alles durchgespielt, was schiefgehen könnte. Am Ende hat es ganz gut geklappt. Damit das bei euch auch ein positives Ende nimmt, hab ich mal ein paar Tipps & Tricks unten aufgeführt:

  • Ohne Vorbereitung wird das nichts. Abgefragt werden Bereiche wie Konzentrationsfähigkeit, Mathematik, Logisches Denken und Sprache. Auch ein Diktat gab’s bei mir. Besser nochmal nachlesen, wer Mitglied in der EU ist und die Grundrechenarten wiederholen kann auch nicht schaden! Im Netz gibt es unzählige Seiten zum Lernen und sogar manche Krankenkassen oder Banken geben dir Material zur Verfügung.

 

  • Ordentlich auftreten. Nicht in Jogginghose oder Flip Flops aufzutauchen ist selbstverständlich, denke ich. Doch um einen positiven Eindruck zu hinterlassen, sollte man vielleicht noch ein bisschen mehr beachten. Pünktlichkeit ist unglaublich wichtig, es sollte auch nicht so wirken als wäre man gerade erst aus dem Bett gekrochen. Auch auf’s Kaugummi sollte verzichtet werden, ein kurzes „Hallo“ an passierende Mitarbeiter kommt immer gut an. Aus persönlichen Erfahrungen empfehle ich dann zuletzt auch noch Deo!

 

  • Aufgaben genau lesen. Es gibt einfache Aufgaben und dann gibt es Aufgaben, die einfach aussehen, es aber nicht sind. Gerade bei Multiple-Choice kommt es vor, dass Wörter überlesen werden und es somit zu falschen Ergebnissen kommt.

 

  • Nicht zu lange an einer Aufgabe aufhalten. Wenn es einem nicht sofort einfällt, folgt meist auch kein Geistesblitz, nur weil man die Aufgabe noch zwei Minuten lang anstarrt. Und wenn man einmal etwas angekreuzt hat, gar nicht lange weiter überlegen. Meistens ist die erste Antwort sowieso die Richtige und im Nachhinein ärgert man sich nur, dass man es noch geändert hat.

 

  • Ruhig bleiben. Viele Einstellungstests sind gar nicht dafür ausgelegt, alles zu schaffen. Oft geht es lediglich darum zu sehen, wie du in einer Stresssituation reagierst und ob du damit umgehen kannst.

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