In der Vorweihnachtszeit strahlen in Düsseldorf nicht nur die Weihnachtsmärkte, sondern auch das Riesenrad „Wheel of Vision“ gibt der Landeshauptstadt einen ganz besonderen Charme. Schon zum vierten Mal erleuchtet das 55 Meter große Rad den Burgplatz am Rhein. Mittlerweile fühle „es sich schon traditionell an“, so der Inhaber Oscar Bruch jr., Schausteller in sechster Generation. 1989 hat er sich selbstständig gemacht, ganz nach dem Motto: „Einmal Schausteller, immer Schausteller“. Inzwischen sind die Riesenräder der Familie Bruch auch international in Europa vertreten. Sie hatten und haben beispielsweise Gastspiele in Budapest, Lyon, Basel, Metz, Luxemburg und Danzig.

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Nicht nur die Riesenräder sind international, auch die Besucher in Düsseldorf kommen aus aller Welt. Der Standort besticht durch schöne Sonnenuntergänge und eine „unverwechselbare Adventsstimmung“, die man bei einer Fahrt mit tollem Ausblick auf den Rhein und die Skyline genießen kann. Das „Wheel of Vision“ besitzt einen besonderen „Leuchtturmcharakter“, wodurch es zu einem „temporären Wahrzeichen“ der Stadt werde. Die Attraktivität käme daher, dass es „ein saisonales Highlight“ sei, was viele Einwohner gerne ganzjährig sähen.

Das Riesenrad zieht in Düsseldorf von Mitte Oktober bis Mitte Januar die Besucher in seinen Bann, die an den umliegenden Ständen Köstlichkeiten in der einmaligen Atmosphäre, die das Rad ausstrahlt, genießen können. Das „Wheel of Vision“ ist für alle Generationen, vom „Säugling bis zu den Urgroßeltern“ einen Besuch wert.

Als eines seiner schönsten Riesenrad-Erlebnisse schildert Oscar Bruch die Begegnung mit einer 103-jährigen Dame in Basel. Sie erzählte ihm, das letzte Mal, dass sie Riesenrad gefahren wäre, sei „1938 vor dem Krieg am Wiener Prater mit ihrem Mann“ gewesen und sie freue sich schon auf „das nächste Mal“. Diesen Wunsch wird Oscar Bruch ihr erfüllen.

Wir hatten nach dem Gespräch noch das Vergnügen, auf Einladung von Oscar Bruch eine Fahrt zu erleben. Für uns beide war es das erste Mal, entsprechend gespannt waren wir beim Anblick des Riesenrades. Die 42 Gondeln, die alle beheizt und klimatisiert sind, lassen den Besucher wahren Komfort erleben. Das Besondere: Die Fahrkabinen sind vollständig geschlossen, wodurch auch Besucher mit Höhenangst mit einem „sicheren Gefühl“ die Fahrt genießen können.

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Nach kurzer Wartezeit war es endlich so weit: Wir stiegen in die Gondeln. Schon der erste Eindruck war überwältigend, denn von da an wussten wir, warum Oscar Bruch von einem „Komforterlebnis“ spricht. Die beheizten Fahrkabinen gaben uns sofort ein sicheres und gutes Gefühl. So konnten wir den imposanten Ausblick entspannt und in aller Ruhe genießen. Von dort oben konnte man Düsseldorf aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen und die unvergleichliche Atmosphäre, die besonders in der kalten Jahreszeit in den beheizten Gondeln zur Geltung kommt, erleben.

Für unser erstes Mal war es ein großartiges Erlebnis, welches wir gerne wiederholen. Empfehlenswert für jedermann!

Ein besonderes Angebot ist die VIP-Gondel, die durch getönte Scheiben, vier Ledersessel und eine Fahrzeit von 30 Minuten besticht. Insgesamt kann das Düsseldorfer Riesenrad schon mehr als 20 Heiratsanträge verzeichnen. Optional ist eine Flasche Sekt für die Geliebte zubuchbar. Auch Kindergeburtstage können mit einer Fahrt auf dem „Wheel of Vision“ gefeiert werden, dazu wird extra eine Gondel dekoriert.

Wenn Sie auch eine Fahrt erleben möchten, dann steht für Sie das Riesenrad noch bis zum 10. Januar am Burgplatz in der Nähe der Heinrich-Heine-Allee. Eine Fahrt kostet im Normalpreis 7,50 € und 5 € für Passagiere mit einer Körpergröße unter 1,40 m. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.duesseldorf.riesenrad.info/ und bei Facebook: https://www.facebook.com/riesenrad.info.

 

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Wir wünschen gute Fahrt!

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